Reportage


Kampfhähne

Linz, die Landeshauptstadt von Oberösterreich an der Donau. In den 40er Jahren noch staubige Stahlstadt, 2009 zur Kulturhauptstadt Europas auserkoren. Seit 2014 ist die Donaustadt City of Media Arts der UNESCO. Hier lebt und arbeitet Christoph Langeder. Sein Atelier liegt unweit der Donauschleife direkt am Winterhafen. Der gebürtige Oberösterreicher entwickelte schon früh seine Liebe zum Gestalten und besuchte nach der Hauptschule die Höhere Bundeslehranstalt für künstlerische Gestaltung in Linz. Seine Liebe gilt der Malerei und dem Thema Holz. Die Sommerpraktika absolvierte er bei einem Bildhauermeister in Oberösterreich. Nach dem Abitur zog es ihn ganz nach Linz. Nach seiner Ausbildung zum Volksschullehrer an der Pädagogischen Hochschule Linz gründete er 2014 in der Donaustadt sein eigenes Atelier.

 

 

In seinen Acrylbildern kombiniert Christoph Langeder fein detaillierte Elemente mit modernen Einflüssen und Techniken, Bewegung und kräftigen Farben. Seine Arbeiten sind dynamisch, selbst statische Elemente wie Gebäude und Gegenstände scheinen, wie von einem Erdbeben erfasst, in Bewegung geraten zu sein. Seine Skulpturen erarbeitet er aus flächigen Elementen mit der Dekupiersäge. Sie besitzen, wie seine Bilder, eine hohe Eigendynamik. Verschiedene flächige Schichten stellen einzelne Bewegungsschritte dar. Eine ganze Bewegungsabfolge ergibt die Skulptur. Die Werke sind geprägt von avantgardistischen Zügen. Er bricht mit Altem und mit Traditionellem. Die Gegenwart und die Zukunft spiegelt sich in seinen Werken wider. Schicht für Schicht soll man sie begreifen, Phase für Phase sich ihnen nähern. Die Zukunft hat für Christoph Langeder schon begonnen ...

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Den vollständigen Artikel sowie die Schnittvorlagen finden Sie in FEINSCHNITTkreativ Ausgabe 4.

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